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Von Heinrich von Grünigen um 14:04 |
Rückschlag für alle Ampel-Fans, die gehofft haben, aus der europäischen Regulationsfabrik möchte noch ein Impuls kommen, für die Lebensmittel-Deklaration doch auf die Ampel zu setzen: Das Europa-Parlament hat eine entsprechende Vorlage zurückgewiesen und relativ lockere, flexible Vorgaben beschlossen. Auch wurde eine europaweite Einheitslösung verworfen, den Mitgliedländern wird eine individuelle Ausgestaltung – zusätzlich zu den minimalen EU-Standards – gestattet.
Verbindlich festgelegt wurde, dass die Werte deklariert werden müssen für Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker und Salz, zudem sollen auch zugefügte Proteine, Nahrungsfasern und natürliche wie künstliche Transfette deklariert werden; besonders hervorzuheben ist der Kalorien-Wert, sowohl pro 100 Gramm (bzw. ml) wie pro Portion (das allerdings fakultativ). Weitere Bestimmungen gelten den Hinweisen auf Nano-Materialien, der Schriftgösse im Blick auf die Lesbarkeit (mindestens 3 mm) und der Deklaration von „imitierten“ Lebensmitteln.
Damit die Lebensmittelindustrie diese Vorgaben in ihre Produktionszyklen einbauen kann, wurde eine Umsetzungsfrist von 3 bis 5 Jahren festgelegt. Wer sich eine rasche Klärung des Deklarationen-Wirrwarrs erhofft hat, findet sich nun im Wartsaal der Weltgeschichte wieder mal auf der langen Bank und tut gut daran, sich mit Geduld zu wappnen.
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Von Heinrich von Grünigen um 14:56 |
Es klingt wie der utopisch-fromme Wunsch eines realitätsfernen Weltverbesserers, und doch ist der Aufruf ernst gemeint. Er stammt vom obersten Gesundheitsbeamten Englands, Liam Donaldson. Wenn wir – so Donaldson – weniger tierische Nahrungsmittel konsumieren würden, wäre das nicht nur gut gegen die Klima-Erwärmung, sondern auch gut für die Gesundheit der Menschen.
Der Zusammenhang zwischen unserem Milch- und Fleischkonsum und der Umwelt-Problematik wurde in den letzten Jahren heftig diskutiert. Es ist erwiesen, dass durch die Viehzucht weltweit 80 Prozent der Treibhausgase verursacht werden und dass die gesättigten Fettsäuren aus dem „roten“ Fleisch wesentlich mit den Herzkreislauf-Risisken der modernen Gesellschaft verbunden sind. Verschiedene Umweltorganisationen, so der WWW, haben Massnahmen gefordert und zu einem „fleisch-freien“ Tag pro Woche aufgerufen. Nun hat der britische Oberarzt in seinem jährlichen Bericht zum Gesundheitszustand der Nation die Thematik aufgegriffen. Seine Botschaft: Mit dem Essen heizen wir unseren Planeten auf. Wir gefährden auch unsere Gesundheit. Es ist schwierig, Essgewohnheiten zu verändern; wenn es uns aber gelänge, könnten wir die Klima-Veränderung aufhalten und zudem etwas für unsere Gesundheit tun. Das sind umstrittene Massnahmen, aber sie wären es wert, offen diskutiert und in ihren Auswirkungen abgewogen zu werden.
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Von Heinrich von Grünigen um 21:49 |
Alle reden vom Abnehmen – aber SIE möchte zunehmen: Donna Simpson ist wild entschlossen, sich bis in zwei Jahren auf 500 Kilo hochzufuttern und die dickste Frau der Welt zu werden. Zu diesem Zweck mampft sie pro Tag 12’000 Kalorien in sich hinein, damit legt sie täglich wohl mehr als anderthalb Kilo zu. Sie hat eine Webcam installiert, so dass man ihr übers Internet beim Essen zusehen kann, gegen Bezahlung. Das „Geschäft“ floriert, pro Monat kassiert sie von ihren vorwiegend männlichen Zuschauern mehr als 3000 Franken. Die 42jährige lebt in New Jersey und wiegt zurzeit 273 Kilo.
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Von Heinrich von Grünigen um 23:27 |
Wenn du etwas hast, von dem du nicht weisst, was es ist, dann wird es nicht lange dauern, bis die Forschung einen passenden Namen dafür gefunden hat… und bald kommt dann auch das Medikament, das zum Namen passt, auf den Markt. So geschehen vor einigen Jahren mit dem Reizdarm. Unsereins hielt sich früher an Luther und hat gelegentlich unüberhörbar aber fröhlich gefurzt, ja, es hiess sogar, dass sich dadurch mindestens fünf Franken an der Arztrechnung einsparen liessen… aber dann wurde daraus eine wahrhaftige Krankheit, bis hin zur Kassenpflicht.
Nun haben findige Forscher nachgewiesen, dass die Häufigkeit, an Reizdarm zu leiden, deutlich zunimmt, wenn Menschen in unregelmässigen Schichten arbeiten oder gar häufig die Schicht wechseln. Das hat eine Studie an Krankenschwestern ergeben, wobei offen bleibt, ob es die Schicht oder deren Wechsel an sich ist, was das Phänomen gehäufter auslöst, oder ob die Probandinnen in bestimmten Schicht-Einsätzen einfach keine Gelegenheit hatten, sich so gesund zu ernähren wie jene, die nur tagsüber arbeiteten. Wer sich an die Übungen im Militär erinnert, weiss noch, wie improvisiert man oft in der Nacht aus kalten Büchsen ass und wie sehr der Quartiermeister gelobt wurde, wenn er eine warme Kochkiste heranschaffte…
Trotzdem: Inzwischen ist der Reizdarm ja wieder aus der TV-Werbung verschwunden, clevre Werber haben statt dessen das unverfänglichere (und positiv besetzte) Wellensswort vom Bauchwohlgefühl erfunden, das glücklicherweise an die Einnahme eines bestimmten Joghurtprodukts gekoppelt ist… man könnte ja für die Nachtschicht einfach so einen Joghurtautomaten aufstellen.
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Von Heinrich von Grünigen um 23:24 |
Der Kunde bestimmt den Markt. Gerne möchten wir das glauben, und dass etwas dran sein könnte, das zeigt ein aktuelles Beispiel aus New York. Es geht um Domino-Pizza. Die Firma ist international tätig mit Niederlassungen allüberall, auch in unserer Nachbarschaft gibt es eine davon. Aus Neugierde haben wir damals mal einige bestellt, als die Filiale aufging, aber es war das erste und das letzte Mal: der Teig hatte die Konsistenz von Karton, der Geschmack war fade, der Belag trocken…
Offenbar waren wir mit unserer Kritik nicht allein. In andern Ländern tönte es ähnlich. Nun liest man, dass die Hersteller in New York die Kundenkritik ernst genommen und die Rezepte angepasst haben. Die Sauce wurde neu gemixt, Käse kam dazu und in den Teig wurden Kräuter eingearbeitet. Mit einer Werbekampagne wurde der Relaunch begleitet: In TV-Spots sah man, wie die Domino-Leute von Haustür zu Haustür gingen und mit Lob überschüttet wurden… und die Neuerung zahlte ich aus: Im ersten Vierteljahr hat sich der Gewinn mehr als verdoppelt.
Möglicherweise – mutmassen Beobachter – spielt die Neugierde auch hier eine Rolle, manche mögen sich gesagt haben, probieren wirs doch mal… Aber ob sie wirklich zufrieden waren und der Firma auch in Zukunft die Treue halten werden, muss sich erst noch weisen. Wichtig für uns ist es aber, zu wissen, dass Reaktionen und Feedbacks der Kundschaft offenbar doch etwas nützen und dass wir, wenn wir es richtig machen, am Markt unsere Macht wirken lassen könnten.
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Von Heinrich von Grünigen um 22:45 |
Leoluca Criscione, früherer Forschungsleiter bei Novartis, auf der Suche nach der ultimativen Schlankheitspille, hat eine Ernährungsberatungsstelle eröffnet, seit die Pharmafirma ihre entsprechenden Forschungen eingestellt hat. Ihr Name ist Programm: MangiaSano.
Die Quintessenz seiner Aktivitäten im Dienste einer bewussten Ernährung hat er in einem Buch zusammengefasst mit dem provokanten Titel Gesund essen und dick sterben. Ich bin dabei, mich durch das Buch zu lesen, um es in der nächsten Ausgabe unseres Magazins zu rezensieren. Ein Viertel habe ich bereits geschafft. Es liest sich leicht, ist für jedemann und jedefrau geschrieben, in einfachen Worten, mit vielen Illustrationen und grosszügiger Darstellung.
Die Botschaft – soviel habe ich bis jetzt mitbekommen – ist im Grunde einfach: es gibt keine „guten“ und keine „schlechten“ Lebensmittel, keine „gesunden“ und keine „ungesunden“… es kommt allein auf die Menge an, die man davon verzehrt. Bringt diese mehr Kalorien (also Energie) als man verbraucht, so nimmt man zu. Dem Körper (bzw. dem Organismus) ist es schnurzegal, ob diese Energie aus „für gut befundenen“ Speisen stammt oder aus Junk-Food. Und dazu gilt es herauszufinden, wieviel Energie dieser Organismus pro Tag verbrennt, ob er auf grosser oder auf kleiner „Flamme“ läuft. Wenn es gelingt, die beiden Faktoren Input und Verbrauch in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen, kann nichts schief gehen.
Ich denke, so weit ist alles klar und man kann einverstanden sein… noch habe ich aber nichts gelesen über die Mechanismen der Sättigung, die wesentlich darüber bestimmen, „wieviel“ wir essen; nichts zum Thema Kaloriendichte vs. Nahrungsvolumen; und auch nichts über die seelischen Komponenten, welche das Essverhalten vieler Menschen nachhaltig verändern können. Ich bin gespannt, ob das noch kommt. Die Lektrüre ist bis jetzt anregend.
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Von Heinrich von Grünigen um 23:07 |
Das haben wir doch in unserer Jugend gegrölt und aus dem selbstgebastelten Radiolautsprecher hats gescheppert: Wer hat die Kokosnuss – wer hat die Kokosnuss – wer hat die Kokosnuss geklaut? Kokosnuss war ein exotischer Leckerbissen mit steinharter Schale, umhüllt von sperrigen Fasern, das Öffnen war ein ganz besonderes Abenteuer, oben die drei weichen Stellen, die manchmal aussahen wie ein kleines Affengesicht. Dort stach der Vater mit einer Ahle oder mit dem spitzen Abzieh-Eisen Löcher ein, aus denen dann die perlende, durchsichtig-weissliche Kokosmilch herausfloss, ehe man sich daran machte, gemeinsam das widerspenstige Ding aufzusägen. Die saftige weisse Innenschicht, das Nussfleisch, gewissermassen, war dann ein wohlverdienter Schmaus.
Heutzutage gibt es die Kokos-Stücke im Supermarkt, fein abgepackt, frei von jeder Abenteuerlichkeit. Oder man kauft die Kokosmilch in der Dose. Zu vielen asiatischen Rezepten wird sie als Zutat empfohlen. Heute hat mich eine Kundin unserer Stiftung angerufen. Sie möchte auf ihre Linie achten und hat im Regal die Kokosmilch entdeckt. Aus Thailand für die Schweiz importiert. Sie hat sie genossen, ist auf den Geschmack gekommen, aber möchte nun von mir wissen, wieviel Fett, wieviel Zucker, wieviele Kalorien diese Flüssigkeit enthält, und ob das Produkt – obwohl aus Fernost stammend – unbedenklich zum Verzehr geeignet sei.
Die Unbedenklichkeit kann man als gegeben annehmen, denn die Milch ist von der Lebensmittelkontrolle zugelassen und trägt eine BAG-Nummer. Mit den Nährwerten ist es eine andere Sache: 1 Deziliter des Nusssaftes enthält stolze 192 Kalorien, sowie 18 Gramm Fett und 2 Gramm Kohlenhydrate (Vollmilch „nur“ 69 Kalorien pro Dezi und 3,5 Gramm Fett, der teilentrahmte Milchdrink bloss 51 Kalorien bei 1,5 Gramm Fett.)
Daraus lernen wir, dass Kokosmilch – so verführerisch sie auch schmecken mag – ein hochkarätiges Genussmittel ist und keinesfaslls ein Getränk-Ersatz, wo es ja schon bei der Kuhmilch heisst, man solle sie nie gegen den Durst trinken, sondern wie eine vollwertige Mahlzeit betrachten. Und die ganze Affenbande brüllt…
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Von Heinrich von Grünigen um 15:12 |
Was eine Luft-Gitarre ist und wie man sie spielt, das wissen viele, vor allem jüngere Menschen: man stellt sich vor, man halte eine Gitarre in den Händen, fingert mit der einen Hand auf deren imaginärem Hals die imaginäre Melodie und schrummt mit der anderen hand in der Luft – daher der Name – über die imaginären Saiten… und bewegt sich dazu in einem wilden Rythmus, als wäre man der Lead-Gitarrist der angesagtesten Rockband.
Was aber ist eine Luft-Diät? In Frankreich macht sie offenbar Furore: man sitzt am Tisch (oder steht beim Stehlunch) und hat einen Teller mit guten Speisen vor sich. Man lädt einen Bissen auf die Gabel, führt diese zum Mund… und verharrt einige Millimeter vor dem Mund in der Luft – daher der Name – , ohne diesen jedoch mit der Speise zu berühren oder gar davon zu kosten. Die Gabel legt den Bissen zurück in den Teller, nimmt einen neuen, mit dem das Gleiche geschieht… man „isst“, ohne zu essen, man tut quasi dergleichen. Man imitiert Essverhalten.
Worin – fragt sich nun die geneigte Leserschaft – besteht denn jetzt der Untersched zum gemeinen Fasten? – Ich würde sagen: die Luft-Diät erfordert wesentlich mehr Willenskraft! Ein schmackhaftes Stück Menü vor der Nase zu haben, ohne es schwupps in den Mund zu schieben, ist eine mächtigere Versuchung als sich von jedem Essen fernzuhalten. Aber auch wenn es die Willenskräfte stärken sollte – diese Form der Nicht-Ernährung ist für die Gewichtskontrolle absolut verheerend und kontraproduktiv. Sie ist der übelste Auslöser für eine spätere Essstörung und für den Jojo-Efekt, sie ist der direkteste Weg in die Adipositas-Falle. Und an Beklopptheit wohl nur noch zu überbieten durch die sogenannte Licht-Diät, die in gewissen Sekten-Zirkeln praktiziert wird.
Einen bestimmten Nutzen kann ich in der Luft-Diät aber doch erkennen: wer sie spielerisch beherrscht und eine gewisse Virtuosität entwickelt, der kann sie in besonderen Situationen gezielt anwenden, etwa bei grossen Festessen und Parties, an denen es unschicklich wäre, die Verpflegung abzulehnen. Wer hier Luft-Diät hält, ist zwar dabei, muss sich jedoch nicht überessen.
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Von Heinrich von Grünigen um 23:43 |
Bei uns war das Thema längst abgehakt. Und nun kommen – für einmal – die Amis daher wie die alte Fastnacht. Wer erinnert sich noch an die Story von dem Käser, der per Inserat nach Frauen suchte, die bereit wären, ihm ihre Muttermilch zu überlassen, um daraus Käse zu machen? Die Sache geriet zwar in die Schlagzeilen, Sektion Boulevard und Sensationen… Aber so richtig zum Laufen kam sie nie, das Projekt versandete, sowohl mangels Nachfrage als auch mangels Rohstoffnachschub.
Nun gibt es in Amerika bzw, in New York einen jungen Koch, der auf der Suche nach neuen Geschmacks-Erfahrungen auf die gleiche Idee gekommen ist. Er verarbeitet die Muttermilch seiner Frau zu Käse und verkauft diesen unter der Bezeichnung Mommy’s Milk Cheese. Das Rezept dazu, sofern jemand eine grosszügige Spenderin findet, stellte er ins Internet.
Wie immer die Geschmacksnerven reagieren: ein grosses Geschäft dürfte es wohl kaum werden. Bei einer Online-Abstimmung sagten 55% der Teilnehmenden, sie würden nie und nimmer einen solchen Käse essen… 25% sagten: Warum Nicht? Und 20% sagten, sie müssten schon wissen, wer die Milchspenderin ist… Das wären dann wohl auch die, die bereit wären, den Prozess abzukürzen und das Ausgangsprodukt unter Umgehung der Käseherstellung direkt zu konsumieren…
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Von Heinrich von Grünigen um 17:24 |
Heute habe ich einen Link zugespielt bekommen, den ich der eBalance-Blog-Gemeinde nicht vorenthalten möchte, obwohl ich mir bewusst bin, dass dies einen Affront bedeutet all jenen gegenüber, denen die englische Sprache nicht geläufig ist.
Das Video, das hier über Internet abrufbar ist, zeigt den englischen Koch-Star Jamie Oliver bei einem Vortrag in Amerika. Oliver hat in seiner Heimat bereits Erfahrungen gesammelt mit der Ernährung Jugendlicher und möchte diese nun auch auf Amerika übertragen. Das Video dauert 20 Minuten. Man könnte zwar Untertitel dazu abrufen, aber leider gibt es keine auf Deutsch. Wer nicht Englisch versteht, dafür aber Chinesisch, Koreanisch, Ungarisch, Italienisch, Arabisch, Portugiesisch, Rumänisch oder Serbisch, der wäre gut bedient…
Eine Szene in dem lebhaften, frei vorgetragenen Referat hat mir Eindruck gemacht: Oliver schildert die Misère der Kinder-Ernährung, die in USA offenbar durch und durch mit Zucker versetzt ist (sogar gesüsste Milch ist im Handel!) und illustriert dies anhand von Würfelzucker-Mengen: Eine Tasse voll pro Tag, ein Kilo pro Woche… und um den Zuckerkonsum während den ersten fünf Lebensjahren zu demonstrieren, kippt er eine randvoll mit Zuckerwürfeln gefüllte Schubkarre (wie man sie von der Baustelle kennt) mitten auf die Bühne. Ein Schock geht durchs Publikum.
Oliver plädiert für die Rückkehr zu „natürlicher“ Nahrung und zur Abkehr von Fast Food… seine Ausführungen sind konkret, provokant und bleiben haften. Wer Englisch versteht, sollte sie goutieren.
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