Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 23:07 |
Eine BBC-Dokumentation am Fernsehen hat mich heute sehr beeindruckt und einige Bilder haben sich mir tief eingeprägt. Es ging um junge Frauen, Kinder noch, die an Anorexie litten, an Magersucht, und die in ein spezialisiertes Heim eingewiesen wurden, wo sie zu normalem Essverhalten gebracht werden sollten, um ein gesundes Gewicht zu erreichen. Das Heim hat rund 30 Plätze und wird von einer Ärztin geleitet. Die Mädchen, zwischen 13 und 17 Jahre alt, kommen stark untergewichtig und müssen lernen, sich in kleinen Schritten und unter grosser Mühsal an ein neues Selbstgefühl und einen veränderten Umgang mit Nahrung und eine völlig andere Wahrnehmung des eigenen Körpers anzunähern.
Es sind kluge Kids aus gutem Haus, die sich der TV-Reporterin gegenüber dezidiert und klar äussern, die absolut in der Lage sind, ihre Situation zu reflektieren und ihr eigenes Verhalten zu analysieren, die aber auch glasklar die Regeln im Heim und deren strikte Anwendung kennen und kommentieren, mit einem wachen Sinn für Verhältnismässigkeiten und Gerechtigkeit.
Und doch treten aberwitzige, unglaubliche Situationen ein: Die Kinder sammeln im Garten Kieselsteine, mit denen sie sich heimlich beschweren, damit es auf der Wage wirkt, als hätten sie zugenommen. Sie lassen bei Tisch Essen in ihren Taschen verschwinden, das sie aufs Zimmer schmuggeln, um es dort zu verstecken, damit sie es nicht zu sich nehmen müssen. Sie erbrechen sich heimlich in ihren Koffer oder ihre Handtasche, um nicht zuzunehmen. Ein Mädchen bewegt sich in der Nacht heimlich, sie steht auf und läufgt in ihrem Zimmer herum, umn Kalorien zu verbrauchen… damit sie dies nicht mehr kann, wird sie rund um die Uhr bewacht, auch auf der Toilette, damit sie dort nicht heimlich Wasser trinkt, um sich schwerer zu machen. Ein anderes Kind kommt völlig ausgetrocknet aus dem Heim-Urlaub zurück: sie hat drei Tage lang nichts getrunken, weil sie von der fixen Idee besessen ist, auch Wasser enthalte Kalorien und der Etiketten-Aufdruck sei Schwindel.
Während Monaten haben die Jugendlichen ein solches Programm zu absolvieren, bis sie wieder nach Hause können, und auch dort werden sie wöchentlich kontrolliert, ob sie das neue Gewicht halten können. Die Anzahl magersüchtiger Kinder ist wesentlich kleiner als die der Übergewichtigen. Und doch schweben die Kids in Lebensgefahr, wenn sie den Ausstieg nicht schaffen. Das Krankheitsbild ist hier irgendwie klarer, eindeutiger. Umso unverständlicher bleibt, dass sich die Notwendigkeit einer Therapie in der Regel jeder Einsicht bei den Betroffenen entzieht.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 23:02 |
Es ist bekannt, dass es zwei Arten von Körperfett gibt: das weisse und das braune. Kleinkinder haben reichlich vom braunen Fett, doch das wächst sich in der Regel aus. Erwachsene haben kaum noch davon, mit wenigen Ausnahmen – das sind dann die Glücklichen, die essen können was sie wollen, ohne dass sie Gewicht zulegen.
Die Frage stellt sich, ob es eine Möglichkeit gibt, diesen Anteil an braunem Fett zu vergrössern. In Tierversuchen ist das mit bestimmten Wirkstoffen gelungen, noch nicht aber beim Menschen. Ein anderer Weg, der bei Tieren erprobt wurde, bestand darin, dass man sie regelmässig der Kälte aussetzte. Dadurch wurde das Wachstum des braunen Fettes stimuliert, da dieses den Wärmehaushalt regulieren kiann.
Würde diese Methode auch beim Menschen wirken, dann hätten wir eine einfache Lösung gefunden. Verzicht auf Heizung würde unseren eigenen Kalorienverbrauch ankurbeln, die 2000-Watt-Gesellschaft würde näher rücken und die Dicken würden dünner werden… Aber noch ist es nicht so weit, wie ein Forscher-Team in München herausfand. Noch reagiert der Mensch anders als das Tier, was ja letztlich auch sein Gutes hat.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 15:39 |
Im heissen Öl gebacken schmecken sie am besten… Die Pommes sind aus unseren Kindermündern nicht mehr wegzudenken, das ist mir gestern augenscheinlich bewusst geworden. Ich hatte im Verkehrshaus Luzern zu tun (es galt eine Sonderschau von Terre des hommes zu eröffnen) und konnte dabei in den Restaurationsbetrieben und auch bei der ambulanten Verpflegung beobachten, dass vier von fünf Kindern genüsslich ihre Pommes-Stäbchen ins Ketchup tunkten, um sie dann im Mund verschwinden zu lassen. Ob gesund oder nicht – Frittiertes ist in.
Da freut uns eine Nachricht von der Front der Produzenten: Eine Studie, die von einem der grössten Pommes-Hersteller in Auftrag gegeben wurde, hat gezeigt, dass die Form der Kartoffel-Stückchen offenbar eine wichtige Rolle spielt. Als Alternative zu den geraden Stäbchen (Sticks) empfiehlt sie frittierte Kartoffeln in Ring-Form. Kartoffelringe hätten die positive Eigenschaft, dass sie beim Vorgang des Frittierens 22 Prozent weniger Öl aufnehmen als die Stäbchen und dass sie 26 Prozent weniger Salz benötigen, um dennoch von besserem Geschmack zu sein und ebenso gut auszusehen. Darüber hinaus sei bei den Ringen auch der Gehalt an gefährlichem Acrylamid deutlich niedriger als bei der gestreckten Version.
Allerdings setze die Produktion von runden Kartoffel-Ringen neue Massstäbe für die Herstellung voraus: Neue Maschinen und vor allem eine strengere Selektion des Rohstoffes, denn nur Kartoffeln mit einem ganz bestimmtenDurchmessen würden sich für die Herstellung der Ringe eignen. Alle andern Knollen müssten weiterhin den Weg der länglichen Pommes gehen… oder für Kartoffelstock kandidieren.
Leider ist es mir nicht gelungen, ein Bild der neuen Speise zu finden. An die Zwiebel-Ringe (Onion Rings) haben wir uns ja schon gewöhnt, aber die sind in eine Schicht von fetttriefendem Bierteig eingebacken, da ist nichts mit einer gesünderen Alternative. Und auch die Calamares-Ringe haben auf der Liste der fettreduzierten Speisen nichts verloren. Also bleibt uns nur abzuwarten, ob und wann das neue Produkt seinen Weg auf unsere Tische findet.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 23:39 |
Wenn man ins Alter kommt und die Enkelchen sich sachte ankünden, dann liest man mit grösserem Interesse alles, was das Wohlbefinden der künftigen Kleinen betrifft. Dass die Weichen für Übergewicht bereits vor der Geburt gestellt werden können und dass die ersten Wochen ernährungsmässig für den Säugling und sein weiteres Leben eine grosse Rolle spielen, das ist inzwischen unbestritten.
Nun zeigt eine aktuelle Studie an 1’250 Neugeborenen, dass das Trinkverhalten eindeutig bestimmt wird durch die Tatsache, ob ein Kind gestillt wird oder mit der Flasche ernährt. Beim Stillen regelt sich der Nahrungsbredarf und damit die Dauer des Trinkens auf direkte Weise zwischen Kind und Mutterbrust, durch diskrete Signale, die das Kind realisiert. Es hört von sich aus mit Trinken auf, wenn es satt ist, wird ruhig, schläft ein. Nicht so das Schoppen-Kind (unabhängig vom Inhalt der Flasche): Hier bestimmt weitgehend der Mensch, der die Flasche gibt, die Dauer und damit die Menge des Trinkens. In der Regel bis die Flasche leer ist. Man will ja nur das Beste für das Kleine, es soll nicht Hunger leiden, so ermutigt man es, setzt erneut an, wenn es nicht mehr saugen will, wenn es den Kopf wegdreht, fährt man mit der Flasche nach, bis sie leer ist…
So sind denn später Flaschenkinder signifikant häufiger auch jene Kinder, die ihre Tasse leer trinken, den Teller leer essen, nicht auf die eigenen Sättigungssignale achten (können) und so schon früh ein Übermass an Nahrung und Kalorien zu sich nehmen, so dass bei ihnen auch häufiger kindliches Übergewicht oder gar Adipositas festgestellt werden muss.
Offenbar ist die Natur die bessere Mutter. Es sei denn, die Schoppen-GeberInnen würden gezielt geschult, auf die Botschaften der Winzlinge zu achten.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 14:44 |
In zehn Tagen ist es so weit, da steigt zum ersten Mal der Europäische Adipositas-Tag: am 22. Mai 2010.
An diesem Tag geht es darum, europaweit den von Adipositas und Übergewicht Betroffenen „eine Stimme zu geben“. Man kann sich informeiren, kann eine Petition an die europäischen Staatenlenker unterzeichnen und so seine Solidarität ausdrücken. Ich bin gespannt auf das Echo, das diese Aktion auslösen wird.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 17:47 |
Dieser Schuss ging offenbar hinten hinaus. Da gab es auf dem Weg zum gesunden Kinderwachstum in England einige Behörden, die meinten es besonder gut. Wenn Süssigkeiten dick machen, sagten sie sich, dann muss man sie eben verbieten. Und so entwarfen sie Regelungen, nach denen der Konsum von Schokolade, Kuchen und Zuckerschleckereien in Horten, KiTas, Kindergärten total verboten waren… sogar dann, wenn eins der Kinder Geburtstag hattte.
Das Ganze war als Testlauf gedacht, der Ende Mai von der Uni ausgewertet werden soll. Aber die Reaktionen waren sehr kritisch. Wer den Kindern gar keine Süssigkeiten erlaube, der vergälle ihnen ihre ganze Kindheit. Und ein totales Verbot könnte eher kontraproduktiv wirken, denn die Kinder sollten ja lernen, vernünftig und massvoll mit den Lebensmitteln umzugehen. Wenn man sie von einzelnen völlig ausschloss, so würden sie dies wohl nur andernorts kompensieren – und dabei ins Unmass verfallen.
Wenn ich mich an unsere eigene Kindheit erinnere: Da waren Schleckerein absolute Mangelware. Es gab sie zu Weihnachten, knapp etwas an Ostern, und gelegentlich, wenn wir bei der Gotte zu Besuch waren. Und es stimmt, durch diesen Quasi-Entzug hatten wir keinen bewussten und verantwortungsvollen Umgang erlernen können. Sobald wir über eigenes Taschengeld verfügten, schlugen wir zu. Und holten alles nach.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 23:40 |
Wenn TV-Geschichten moderne Märchen sind, mit einer manchmal nur leicht versteckten Moral, dann sind die Simpsons-Filmchen eine besonders gelungene Form davon. Heute ging es um den kleinen Bart und dessen Vorliebe für Fast- und Junk-Food, das er sich an Automaten beschaffte und rund um die Uhr derart intensiv in sich hinein stopfte, dass er fett und übergewichtig wurde. Sein Hals wulstete unter dem Kinn über den Kragen, die Bauchdecke wölbte sich vor, die Hosen und die Jacke spannten, die Beine schwollen an… der Junge geriet völlig aus dem Lot und musste in ein Abspeck-Camp, wo er unter dem strengem Regime eines Ernährungs- und Bewegungs-Coaches trainieren musstte. Das stank ihm gewaltig und er sann fortwährend darüber nach, wie er ausbüxen und verbotene Speisen mampfen könnte.
Da packte der Coach seinen renitenten Schützling und fuhr mit ihm in die Stadt Springfield zurück. Beim Elternhaus angekommen musste Bart erkennen, dass seine Familie inzwischen ihr Haus in eine Absteige für deutsche Touristen umfunktioniert hatten, damit die genug Geld verdienten, um das teure Abspeck-Lager zu bezahlen. Bart war erschüttert darüber, dass sein Vater, seine Mutter und die Geschwister sich seinetwegen einschränken und erniedrigen mussten, herumkommandiert von einer arrogangten Bande anspruchsvoller Reisender. – Bart gelobte Besserung. Nie wieder in seinem ganzen Leben wolle er Fast-Food essen und kein Junkfood mehr. Er zertrümmerte und plünderte die Automaten, händigte das Geld seinen Eltern aus, diese vertrieben die lästigen Gäste.
Der Coach, der Bart zu seiner Einsicht verholfen hatte, wies darauf hin, dass der Aufenthalt im Camp bis zum Schluss im voraus bezahlt sei, so dass also für die zweite Halbzeit noch jemand mitkommen könnte, der auch abnehmen möchte… – Vater Homer wunderte sich, dass die ganze Familie ausgerechnet IHN anschaute… ging dann aber mit.
Und welche Moral lernen wir aus diesem Stück? Dass übermässiger Fast-Food-Konsum zu Adipositas führt, dass die ganze Familiengemeinschaft darunter leidet, dass alle bereit sind ein Opfer zu bringen, dass Einsicht und Umkehr möglich sind, sogar bei Erwachsenen… Nur gut, dass die Sendung, sollte sie dereinst auch auf dem Schweizer Kanal zu sehen sein, auf Wunsch des Publikumsrats mit einer Warnung für die Kinder gekennzeichnet wird… das dürfte sie genügend interessant machen, dass die Kleinen sie nicht verpassen wollen. Dann lernen sie auch etwas.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 23:04 |
So lautete mal ein Slogan der Branche, wobei sich die Aufforderung nicht an die Werber seber richtete, sondern an jene, die für ihre Produkte oder Anliegen werben (lassen) sollten. Aus der guten alten Reklame von einst hat sich ein machtvolles und differenziertes Instrumentarium entwickelt, dessen Grenzen zur Propaganda und zur Information verwaschen und fliessend sind.
Gerade im Umgang mit der Tauglichkeit von Lebensmitteln für die Gesundheit wären die Anforderungen an die Lauterkeit und die Wahrhaftigkeit der Werbung gross, aber zahlreiche Untersuchungen zeigen immer wieder, wie tief einzelne Firmen und deren propagandistische Helfershelfer in die Trickkiste greifen, um Trash-Produkte als den einzig wahren Gesundbrunnen darzustellen.
Hier wären vernünftige Richtlinien sinnvoll, verantwortungsbewusste Empfehlungen (keine Verbote) und ein wirksames Instrumentarium zur Kontrolle deren Einhaltung. Aber die Werbebranche sträubt sich mit Haut und Haaren gegen ein solches Ansinnen, und auch die Politik mag sich die Finger nicht an der sogenannten freien Meinungsbildung verbrennen. Im Zusammenhang mit diesem Dauerthema kann es interessant sein, dass dieser Tage eine Art Generationenwechsel stattgefunden hat. Der langjährige Präsident des Verbandes Schweizer Werbung, das Appenzeller Polit-Urgestein Carlo Schmid, trat von dieser Funktion zurück, und als sein Nachfolger wurde der Tessiner CVP-Ständerat Filippo Lombardi gewählt. Obwohl die uns ineressierende Thematik nicht explizit angesprochen wird, lohnt es sich, die beiden Beiträge zu lesen, die unter deren Namen verlinkt sind. Lombardi ist ein alter Weggefährte von mir aus Medien- und Militärzeiten. Vielleicht schafft dies Voraussetzungen für einen konsruktiven Dialog.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 11:01 |
Ich selber hatte Glück. Als Kind war ich eher dünn, unsportlich und etwas schüchtern. Ich kam eigentlich überall durch, ohne anzuecken. Ab und zu war ich frech, dann gab es Haue.
Übergewichtige und dicke Kinder haben es schwerer. Es ist zwar hinlänglich bekannt, dass diese vielfältigen Neckereien und Hänseleien ausgesetzt sind, dass dies a ber einer Gesetzmässigkeit entspricht, wurde jetzt durch eine Studie erhärtet, die in der Zeitschrift der amerikanischen Kinderärzte eerschienen ist. An die 900 Buben und Mädchen wurden befragt, ebenso deren Eltern, Lehrer und Betreuer, und es zeigte sich, dass ein direkter Zusammenhang besteht zwischen dem Körpergewicht und dem Ausmass der jeweiligen Plagerei. Und zwar unabhängig vom Alter, vom Geschlecht und vom soziokulturellen Hintergrund.
Ob es nötig sei, gegen dieses Phänomen besondere Massnahmen zu entwickeln, das müsse noch studiert werden, folgern die Forscher. Darwinisten können anmerken, das sei eine gute Lebensschule, das härte ab für den späteren Existenzkampf und wer sich unter solchen Umständen behaupten könne, der sei gerüstet für die Auseinandersetzungen in seinem weiteren Leben…
Das scheint mir allerdings ein bescheidener Trost, wenn man mitten drin steckt.
Kategorie: Allgemein
Von Heinrich von Grünigen um 18:24 |
Heute schlug eine Stunde der Wahrheit: Weil sich infolge meiner geringen körperlichen Aktivität wieder ein Kilo nach dem andern angeschlichen hatte, sind wir nun dabei, zu klären, was sich dagegen unternehmen lässt. Um sicher zu sein, dass allfällige Aktionen nicht mit meinem Herz in Konflikt geraten können, das seit dem Infarkt vor nunmehr drei Jahren nach wie vor in Mitleidenschaft gezogen ist, ging es heute darum, mich in einem spezislisierten Herz-Zenrum untersuchen zu lassen. Das Prozedere kannte ich von früher schon. Zuerst ein EKG, dann das Gespräch mit dem Arzt. Auf dem Papier sieht alle gut aus, keine ungewöhnlichen Erscheinungen, Situation unverändert. Dann geht es ins Belastungs-EKG, auf den Hometrainer, mit 90 Umdrehungen losgestrampelt, bei zunehmender Leistung (am Schluss bis 140). Und laufende Bludruck-Messungen. Auch hier ist alles im grünen Bereich. Zuletzt noch die Ultraschall-Durchleuchtung: Auch hier sei alles gut, kein Grund zur Besorgnis, so gut es eben sein kann, drei Jahre danach. Jetzt noch Blut abgezapft für die spätere Analyse. Aber der Prima-Vista-Befund ist prima.
Ok, am Herzen kann es also nicht liegen, dass ich mich so schlapp fühle, dass ich nach wenigen Schritten innehalten muss um Luft zu holen, dass ich mich oft antriebslos fühle und am liebsten den ganzen Tag auf der faaulen Haut liegen würde… Klar, ich habe wieder zugenommen. Es ist, als würde ein normaler Mensch dauernd einen Kartoffelsack von 80 Kilo Gewicht mit sich herumtragen. Den möchte ich sehen, der da noch fröhliche Sprünge macht! Auch der möchte seine Last so oft wie möglich absetzen können, möchte den Sack lieber in einem Wagen transportieren als ihn zu Fuss durch die Landschaft schleppen – und allenfalls noch bergauf! Das kann ich mir zugute halten. Aber vom Herzen her spricht jetzt nichts mehr dagegen, beherzt einen neuen Versuch zu wagen.
|
Info
Letzte Artikel
Suche
Facebook
Archiv
|