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Von Heinrich von Grünigen um 23:14 |
Kaum ist es Oktober, so geht landauf-landab ein fleischliches Treiben sondergleichen los. Die Gaststätten rüsten sich, bieten lustige Musikanten auf, nehmen Gäste nur noch gegen Voranmeldung an… und dann geht es los:
Früh schon strömt die Klientel ins herbstlich dekorierte Lokal. Auf einem kunstvoll gestalteten Menüplan wird der ganze Reichtum der Kadaververwertung angeboten: Speck, Rippli, Schnörrli, Wädli, Blut- und Leberwurst (begleitet von Sauerkraut und Apfelmus), die knackige Schweins- oder Bauernbratwurst, das Kotelett, der Rostbraten… man könnte sich schlaraffenlandmässig durch die ganze Karte schlemmen, wäre aber am Schluss so kugelrund, dass man kaum noch auf eigenen Beinen aus der Wirtschaft käme.
Bier, Wein, saurer Most fliessen um die Wette mit Mineralwasser und Schorle für das fahrende Personal. Zu fortgeschrittener Stunde wird gesungen und geschunkelt. Das ist schon die halbe Verdauung. – Was ist die Faszination dieses Brauchs, der nur noch von sehr ferne an die Zeiten erinnert, da die Sippe um das Feuer in der Höhle sass und den frisch erlegten Fang verzehrte? Jedenfalls sind die Lokale überfüllt, die Laune schlägt Purzelbaum und es wird wohl insgesamt mehr gegessen, als man eigentlich brauchen würde. Deshalb haben verantwortungsbewusste Metzgete-Fans auch den ganzen Tag vorgehungert. Und das Angebot fügt sich nahezu nahtlos in eine ketogene Ernährung. Die Gewissensbisse halten sich in Grenzen.
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Von Heinrich von Grünigen um 17:21 |
Es war eine kleine Meldung heute im Blatt. Gemäss einem deutsch-dänischen Forschungsbericht könne mehr als die Hälfte aller Babies, die in den Industriestaaten zur Welt kommen, 100 Jahre alt werden. Dies, sofern die Lebenserwartung im gleichen Masse noch zunehme wie bisher.
Sollen wir uns darüber freuen? Wird diese statistische Aussicht die nächste AHV-Revision beeinflussen?- Ihr steht ein anderer Wert gegenüber: bald wird jeder/jede Zweite übergewichtig bis adipös sein! Dies wiederum soll die Lebenserwartung verkürzen. Frage an die Statistiker: sind die 100-Jahr-Aspiranten jene, die dünn bleiben? Oder gibt es eine Schnittmenge mit dem sogenannten Obesity-Paradox, das – wissenschaftlich belegt – besagt, dass übergewichtige Menschen im Alter weniger häufig an bestimmten Krankheiten sterben als normal- oder gar untergewichtige. Warum das letztlich so ist, hat man noch nicht herausgefunden, es sit auch eine statistische Korrelation.
Ob der nächste Fall auch etwas mit Statsitik zu tun hat, weiss ich nicht. Der moderne Volksmund sagt ja: Glaube nur an jene Statistik, die du selber gefälscht hast! – Im gleichen Sinne gehen die Werbeleute vor, die den aktuellen Spot für die Maltesers-Schokokugeln realisiert haben. Da nimmt sich eine junge Dame eines der luftig-leichten Bonbons, bietet einer zweiten die Tüte an, diese guckt – vorbildliche Konsumentin! – auf die Nährwert-Deklaration und ruft in hellem Entzücken aus: Weniger als 190 Kalorien, das ist ja wirklich nicht viel! – Solche Werbeverantwortliche sollte man wie Stopflebergänse mit ihren eigenen Produkten mästen. Es ist ja wirklich nicht viel.
(Im Kalorienrechner nachgeschaut: 100 Gramm Maltesers haben 496 Kalorien und 25 Gramm Fett.)
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Von Heinrich von Grünigen um 22:56 |
Das Wort gibt es nicht. Aber es ist offenbar eine komprimierte Formel für einen Tatbestand, den in Amerika eine Studie erhärtet hat: Adipositas, Alkoholmissbrauch und Depression gehen oft miteinander, begünstigen sich gegenseitig, und zwar ausgeprägter bei Frauen als bei Männern.
Die Forscher sprechen dabei von einem „giftigen Dreieck“, bestehend aus zuviel essen, zuviel trinken und zuviel nachdenken… In der Studie, die junge Menschen während 25 Jahren begleitet hat, wurden die gegenseitigen Abhängigkeiten dieser drei Faktoren untereinander untersucht, wobei sich zeigte, dass sich im Laufe der Zeit die Schwere der Verhaltensstörungen veränderte: bei Männern eher abnahm, bei Frauen sich – vor allem in der Unterschicht – stark verschlechterten.
Was kann dagegen unternommen werden? – Die Forscher haben noch kein Patentrezept. Es gehe wohl darum, sagen sie, darüber nachzudenken, wie man die Leute dazu bringen kann, dass sie in ihr Leben Dinge einbauen können, die ihnen Freude machen… damit ihr Leben wieder lebenswert wird.
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Von Heinrich von Grünigen um 13:02 |
Während sich hierzulande verantwortungslose Wirtschaftleute gegen eine koordinierte Prävention auf Bundesebene wehren, lanciert Australien für 2010 ein landesweites Programm mit zehn „Tipps“ zum besseren Essen. Sie sind eigentlich nicht „miesepetrig“ oder lustfeindlich, wie man hiesigen Kampagnen in der Öffentlichkeit gerne unterstellt. Dies sind die „zehn kleinen Schritte“ bezüglich Ernährung, die relativ viel bewirken könnten:
1. Iss Frühstück
2. Nimm zum Mittag- und Abendessen Gemüse oder Salat
3. Nimm Früchte als Zwischenvverpflegung
4. Ersetze vollfette Lebensmittel durch fettreduzierte Produkte
5. Wähle Vollkornprodukte anstelle der raffinierten
6. Iss kleinere Portionen, indem du kleinere Teller und Schalen nimmst
7. Iss langsam und hör auf, wenn du satt bist, warte nicht, bis es nicht mehr geht
8. Iss nur, wenn du wirklich Hunger hast, nicht „einfach so“
9. Trink Wasser an Stelle von gesüssten Getränken oder Fruchtsaft
10. Schalte beim Nachtessen den Fernseher ab
Zugegeben, viel Überraschendes ist da nicht dabei, und man hätte alles eigentlich schon gewusst. Aber man macht es nicht. Deshalb braucht es immer wieder einen Appell an die Erinnerung.
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Von Heinrich von Grünigen um 23:30 |
Es war ja zu erwarten. Aber wenn man es in den Nachrichten hört, hat man doch Mühe zu akzeptieren, dass es wirklich so ist: liberalisierungssüchtige Wirtschaftskreise hatten schon länger angekündigt, dass sie sich gegen eine gesetzliche Regelung der Gesundheitsvorsorge in diesem Land wehren würden. Denn nichts ist ihnen ein solcher Gräuel wie die Vorstellung, dass die Regierung ihren Auftrag ernst nehmen könnte, indem sie die notwendigen Regelungen erlässt, welche den Bürger davor schützen, aus reiner Profitgier zu seinem Nachteil in Sachen Gesundheitswesen über den Tisch gezogen zu werden.
Wohin der wildgewordene Markt uns führt, das haben uns die grossen Banken nur allzu anschaulich gezeigt. Praktisch überall, wo uneingeschränkte Handelsfreiheit herrscht, sind entweder die Preise in die Höhe geschnellt oder die Qualität der Leistung droht rapide abzustürzen, die SBB lassen grüssen.
Nun hat sich der Bund aufgerafft, hat eine sehr allgemeine, vorsichtige rechtliche Grundlage geschaffen, um künftig in Gesundheitsfragen die Initiative zur Koordinierung längst fälliger Aktivitäten ergreifen zu können, um die vorhandenen Mittel besser einzusetzen und Doppelspurigkeiten zu vermeiden… denn Konzentration auf das Wesentliche ist das Gebot ger Stunde, angesichts des Kompetenzen-Wirrwarrs, der heute auf dem Gebiet der Prävention anzutreffen ist.
Aber da hat der Bundesrat die Rechnung ohne das liebe Gewerbe bzw. dessen Funktionäre gemacht: die haben sich bisher reichlich bedienen können an der Vielfalt der zersplitterten Projekte und Projektlein. Sie fürchten die ordnende Hand des Gesetzgebers wie der Teufel das Weihwasser und drohen jetzt schon mit dem Referendum, falls es dem Parlament einfallen sollte, auf die Vorlage einzutreten. Denn die Parlamentarier, vom Volk gewählt um das Volk zu vertreten, sollen sich hüten, dem Wohl dieses Volkes zu dienen, wenn es um die Gesundheit geht. Ohne Gesetz lebt und zockt es sich ungehemmter. Die Gesetzlosen haben ihre Masken abgelegt. Es kann spannend werden.
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Von Heinrich von Grünigen um 17:23 |
Das ist die Geschichte von Walter Breuning, Jahrgang 1896. Also nicht die ganze Biografie, aber doch jener Teil, der mit dem Essen zu tun hat. Denn es liegt nahe, den „ältesten Menschen der westlichen Welt“ danach zu fragen, was und wie er denn so gegessen habe in seinem langen Leben, vielleicht lässt dies einige Rückschlüsse auf gesundes, lebensverlängerndes Essverhalten zu.
Seine Antwort ist simpel, einleuchtend und so offensichltich, dass wir fast Hemmungen haben, sie für bare Münze zu nehmen. Er sagt, er habe in den letzten 35 Jahren nur zweimal pro Tag bescheiden gegessen: Frühstück und Mittagessen. Und abends nichts. Dazwischen viel Früchte. Zudem hat er in seiner Jugend, am Anfang des letzten Jahrhunderts, harte Zeiten erlebt, in denen man froh war, wenn man etwas zum Beissen zwischen die Zähne bekam. Oft gab es nur hartes Brot. Da war kein Überfluss. Und regelmässig zu Trinken, das habe er sich auch angewöhnt. Aber eine besondere Diät habe er nie gemacht. Einfach nicht zu viel gegessen.
Klingt irgendwie logisch. Allerdings: als er mit dieser konsequenten Nachtessens-Verweigerung begann, ging er schon auf die achtzig zu, lebte er bereits in unserer Überfluss-Zivilisation, aber er liess sich nicht verführen und blieb im Gedenken an frühere Zeiten standhaft. – Wäre ein solches Modell auch für andere denkbar?
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Von Heinrich von Grünigen um 23:20 |
Alles, was wir je über alle möglichen Diäten und Ernährungsformen wissen wollten, findet sich auf der Website von everydiet.org mit entsprechenden Links, von der Abs- und der Acai-Diät bis zur Zone-Diät. Es gibt keine eigentliche Wertung und keine explizite Empfehlung, dafür eine sachliche Information über Vor- und Nachteile der einzelnen Ernährungsweisen oder Programme.
Die Auswahl ist riesig, viele der 250 Konzepte sind hierzulande gar nicht bekannt, finden aber doch übers Internet ihren weg in unsere Küchen.
Dass extreme Diäten nichts nützen, ist allen klar. Nun hat aber eine Studie gezeigt, dass es eigentlich überhaupt keine Rolle spiele, von welchen Nährstoffen man sich letztlich ernähre – solange nur die Kalorienmenge etwas (und nicht zu viel) unterhalb des täglichen Verbrauchs liege. So dass also die ganzen Kämpfe zwischen den Anhängern von Low Carb, Low Fat oder Low Protein völlig unnötig seien…
Eigentlich schade, es war so spannend, von Zeit zu Zeit wieder zu neuem Wissen bekehrt zu werden.
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Von Heinrich von Grünigen um 23:30 |
Das war nun wirklich das Thema, das die Schweiz an diesem Sonntag im Innersten bewegte: „Am besten gefällt mir mein Bauch“ – so wird die neue Miss Schweiz auf der stärksten Zeitung der Schweiz zitiert, die halbe Titelseite füllt das Zitat aus und ich gebe zu, ich war erfreut, als ich das las, denn ich dachte, endlich bricht eine der Missen aus dem nervtötenden Schlankheitswahn aus und bekennt sich lustvoll zu ihren Bauch und seiner sanft geschwungenen Form… es gibt also noch Hoffnung für alle, die sich noch nicht krankgehungert haben und sich doch auch schön fühlen möchten!
Die Ernüchterung folgte auf dem Fuss, als ich im Innern des Blattes den ganzen Text las: „…weil ich ihn gut trainiere, damit er flach bleibt.“ Immerhin: Trainieren ist besser als Hungern. – Die zweite Zeitung, die am Sonntag in meinem Briefkasten liegt, brachte als Sonntagsgespräch ein ausführliches Interview mit dem früheren Umwelt- und jetzigen Ernährungs-Aktivisten Thilo Bode, dem Begründer von Foodwatch und unerschrockenen Kämpfer für gesunde Ernährung und gegen Missstände bei der Lebensmittelproduktion.
Seine Ausführungen sind wie immer polemisch zugespitzt und lesenswert, auch wenn sie in der einen oder anderen Form bereits bekannt sind. Bei einer der Antworten habe ich allerdings gestutzt. Der Journalist fragt Bode, ob er denn mit seiner Forderung nach mehr Regulierung und staatlicher Aufsicht für eine „Nahrungsplanwirtschaft“ wie in der alten DDR eintrete? Bodes Antwort ist deutlich, aber auch missverständlich: „Wir brauchen keine Planwirtschaft, sondern eine Marktwirtschaft, die dem Menschen dient. Wir können nun mal nicht mehr essen, als wir brauchen, das ist eine natürliche Wachstumsgrenze.“
Bode meint: Weil der Lebensmittelmarkt grundsätzlich gesättigt ist und keine neuen Grundnahrungsmittel hergestellt werden können, versuchen sich die Konzerne dadurch gegenseitig zu überbieten, dass sie „Zusatznutzen“ in die Nahrung einfügen: das simple Joghurt wird zur Wellness-Medizin umfunktioniert, Kinder-Süssigkeiten werden als „gesund“ dargestellt, die Heilsversprechungen suchen sich gegenseitig zu übertrumpfen. Vor dieser Kulisse hat Bode recht, wenn er sagt, dass gerade in den westlichen Ländern die Aufnahmegrenze für den Konsum erreicht ist.
Und trotzdem ist die Aussage verfänglich, weil das tiefgreifende Problem ja gerade darin besteht, dass der Mensch sehr wohl „mehr essen“ kann „als er braucht“: dieses „Mehr“, das ihm von der konkurrierenden Food-Industrie hemmungslos untergejubelt wird, setzt sich an seinem Bauch, seinen Hüften fest und ist eine der wesentlichen Ursachen für die nach wie vor anhaltende weltweite Adipositas-Pandemie. – In einem andern Punkt hat Bode leider mehr als Recht: er sagt, es sei nicht sein Ziel, den Menschen zu verändern, denn das sei faktisch gar nicht zu bewerkstelligen. Aber es müsse alles unternommen werden, um die Verhältnisse, die das Leben der Menschen bestimmen, so zu verändern, dass sie dem Menschen dienlich sind.
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Von Heinrich von Grünigen um 23:30 |
Das war eine wunderliche Pilgerfahrt, heute. Ein knappes Dutzend gestandener Mannsbilder hatten sich angesagt zum Apéro in unserem Feriengarten, vermittelt durch Freund Rolf, der seit Jahren dabei ist. Eine muntere Runde, die einmal jährlich eine gemeinsame Reise zu einem Hockey-Event unternimmt, verbunden mit einem Ausflug in eine bereisenswerte Region und mit erlesenen kulinarischen Genüssen vor Ort.
Da heuer die Fahrt in die Nähe unseres Feriendomizils führte, lag es nahe, einen kleinen Abstecher einzuplanen. Das Wetter spielte halbherzig mit, zwar noch ziemlich mild, aber nicht mehr sonnig, feiner Bodennebel lag im Tal, aber das tat den Apérofreuden keinen Abbruch, die wir Tage zuvor dort vorsorglich installiert hatten. Otto, der Nachbar, steuerte von seinem Hof noch eine Flasche selbstgepressten, frischen Süssmost bei, der regen Zuspruch fand trotz der Warnung, es könnte zu verdauungsmässigen Unpässlichkeiten kommen.
Zuviel Most gebe „blaue Därme“, hatte man uns in unserer Jugend eingebläut. Kontrolliert hat das keiner, es war wohl eher eine Ermahnung, um uns davon abzuhalten, den süssen Fruchtsaft grad literweise in uns zu schütten, wenn beim Heuen und beim Garbenbinden die Sonne allzu hart auf unsere Bubenköpfe brannte…
Jetzt aber, als weissbemooste Herren, sassen wir ordentlich um den Tisch, sprachen dem Wein und den kleinen Snacks zu, bald machten Witze die Runde, wurden Erinnerungen an frühere Ausflüge ausgetauscht und wurde ausgiebig über jene getratscht, die nicht dabei waren.
Anschliessend ging es in den Landgasthof mit der deftig-bürgerlichen Küche, wo ein mehrgängiges Menü wartete. Da ich selber nicht zum engeren Zirkel des Fanclubs gehöre, endete nach dem Desseret mein Auftritt. Es war eine gelungene Runde und ich kehrte getrost zurück, beruhigt im Wissen, dass ich jetzt eigentlich einige Tage lang keine weitere Nahrung mehr brauchen würde.
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Von Heinrich von Grünigen um 16:31 |
Sechs appetitliche junge Damen stehen auf den Seiten 130/131 der aktuellen Ausgabe der freundin auf der Waage: sie haben im Auftrag der Redaktion „Schlankmach-Programme“ getestet.
Eigentlich „dick“ ist keine von ihnen, adipös schon gar nicht. Es sind Redaktorinnen, die je eine andere Methode ausprobiert haben, um überflüssige Pfunde möglichst leicht loszuwerden. Die erste versuchte es mit Ultraschall, der die Fettzellen zerstören soll. Die Behandlung war nicht ganz schmerzfrei, aber schonender als Absaugen. Geeignet für die kosmetische Eliminierung „hartnäckiger Fettdepots“. Kostenpunkt: bis zu 2’000 Euro.
Die zweite hat gefastet und ist in einer Woche 4 Kilo losgeworden…eins davon kam nach Abschluss sofort wieder zurück, die anderen hat sie sich mit viel Obst noch ferngehalen.
Die dritte machte eine homöopathische Spritzen-Kur (?) mit einem rigorosen Ernährungsprogramm. So schafft sie es von BMI 23,7 zu BMI 21,6… Aber sie muss weiterhin ihr rigoroses Ernährungsprogramm einhalten. Wie lang ihr das gelingt, ist offen.
Die vierte hat mit der neuen, rezeptfreien Pille „alli“ in drei Monaten 6 Kilo verloren. Das Orlistat-Präparat hat als „Wächter“ gut funktioniert und sie gezwungen, sich beim Fettkonsum zurückzuhalten.
Die fünfte versuchte ihr Glück mit dem Hypnotiseur, der sie auf eine gesündere Ernährung konditiionierte. Dadurch konnte sie ihr Gewicht in drei Monaten um 3 Kilo reduzieren… allerdings hat ihr dann das Oktoberfest einen Strich durch die weitere Rechnung gemacht.
Die sechste schliesslich versuchte es mit einer neuen Ersatznahrung: „Lipidsana“, ein fertiger Drink in verschiedenen Aromen, wird an Stelle einer Mahlzeit eingenommen. Sein Geheimnis: er enthält viel „gute“ Fettsäuren, sättigt nachhaltig und regt den Fettstoffwechsel an. Nach der ersten Woche ist schon ein Kilo weg… aber dann wird der Drink-Konsum zur Geschmacksfrage, was der Motivation schadet.
Fazit dieser Testreihe? – Eigentlich keine echten Lösungen für ernsthaft Übergewichtige. Aber doch Praktiken, die nicht unbedingt schaden und die für den kleinen Unterscheid wichtig sein können, wenn es um das Fein-Modelling der Figur geht. Frappant aber doch der Wunsch aller sechs Frauen, überhaupt abzunehmen, in einem Bereich, wo unsereiner noch so froh wäre, soooo schlank zu sein.
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