17/6  Verhalten verändern

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:44

Unter Zwang geht es. Das mit der Veränderung des Lebensstils. Nur nicht zwingend in die richtige Richtung.

Eine Studie in USA hat sich mit der Frage befasst, ob und wie weit die besonderen Bedingungen unter dem Corona-Regime (Home-Office und Hausarrest) das Essverhalten der Bevölkerung beeinflusst haben. Und es ist davon auszugehen, dass die erhobenen Fakten mehr oder weniger auch auf unsere eigene Situation zutreffen könnten, da sich unser Way of Life nicht grundlegend von demjenigen Amerikas  unterscheiden dürfte, wenn es um Food-Trends geht.

Interessant ist, dass 85% der Befragten angaben, dass eine Änderung stattgefunden hat. Am grössten ist die Anzahl derer, die sich in der Lockdown-Zeit nicht mehr ausser Haus verpflegt haben, sondern nun selber am Kochherd standen: das sind 60%. Die andern 40% haben sich wohl Pizza und anderes liefern lassen.

Über 30% ist der Anteil derer, die angaben, infolge des Corona-Arrests mehr gesnackt zu haben, 25% haben häufiger ans Essen gedacht als normalerweise und 20% gaben an, allgemein „mehr“ gegessen zu haben als früher. Eine ganze Reihe anderer Verhaltensweisen wurden ebenfalls erhoben, die Änderungen sind allerdings nicht so markant.

Einiges von dem, was hier festgestellt wurde, kann ich aus leidvoller, eigener Erfahrung bestätigen. Allerdings machen es uns die neuen Lockerungen auch nicht gerade einfacher, einen klaren Ernährungsplan einzuhalten, denn jetzt geht es ja unter anderem darum, der notleidenden Gastronomie unter die desinfizierten Arme zu greifen und so oft wie möglich auswärts zu verpflegen…


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