5/12  Festtags-Intervall

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:07

Nun kommt sie also wieder. Die Adventszeit voller kulinarischer Herausforderungen und Versuchungen. Da gibt es Jahresschluss-Essen, Abschieds-Apéros, Geburtstagsparties, Chlaushöcke, Bilanz-Treffen mit anschliessender Verpflegung… und dann zuletzt noch die kulinarischen Festtags-Höhepunkte mit den traditionellen Schlemmereien an Heiligabend, Silvester und Neujahr, wo die Küche ihr bestes hergeben muss bzw. sich die Ferien-Hotels überbieten mit luxuriösen Buffets und erlesenen Spezialitäten… und wären es im trauten Heim nur das obligate Schinkli im Teig, das Fondue Chinoise mit den feinen Sösseli oder die opulente Sushi-Platte…

Es ist eine richtige Alptraum-Saison für jede und jeden, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihr Gewicht zu halten bzw. um keinen Preis zuzunehmen. Was also tun?

Eine amerikanische Forschergruppe hat ein Modell ausprobiert: Intervall-Fasten über die Feiertage. An zwei Tagen pro Woche im Dezember „fasten“ (d.h. „nur“ 730 Kalorien zu sich nehmen). Während eine Kontrollgruppe von „Normal-Essern“ über die Feiertage zwar nicht markant zugenommen hatte, jedoch deutlich verschlechterte Blutwerte aufwies, hatten die Intervall-Faster in dieser Zeit im Schnitt fast anderthalb Kilo abgespeckt und ihre Blutwerte hatten sich klar verbessert.

Was doch zwei Fast-Fastentage ausmachen können! Sofern sie, muss man anmerken, nicht ausgerechnet auf ein Betriebs- oder anderes Jahresende-Fest fallen.




4/12  Sitzzuteilung

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 15:45

Ich weiss nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Es war in einem Bericht über die Eröffnung der Wintersession mit den neugewählten ParlamentarierInnen. In einer glossierenden Randbemerkung war die Rede davon, dass es nicht ganz einfach gewesen sei, jedem und jeder einzelnen den „passenden“ Sitzplatz zuzuweisen, da nicht alle von ihrer Körperfülle her in die vorgesehenen Stühle gepasst hätten…

Diese Bemerkung hat bei mir verschiedene Überlegungen ausgelöst: zunächst versuchte ich mich in die Lage der betreffenden Personen zu versetzen. Ich war noch zu Zeiten meiner grössten Körperfülle verschiedentlich im Nationalratssaal und hatte dabei nie das Gefühl, echt „beengt“ zu sein… war war passiert? Hatte man die Sitze verkleinert? Den Abstand zwischen den Reihen verknappt (wie in den Flugzeugen)? – Sodann: einige der alten „Polit-Schwergewichte“ waren doch bei den letzten Wahlen ausgemustert worden, die hatten ja auch Platz gefunden!? Sind die Nachrückenden so viel breiter geworden?

Vor allem aber kam mir ein Spruch des Adipositas-Pioniers PD Dr. med. Fritz Horber in den Sinn, der einmal sinngemäss gesagt hat, wenn die „Dicken“ eine politische Partei wären, hätten sie Anspruch auf mindestens drei Bundesrats-Sitze.

Davon wird in einer Woche wahrscheinlich nichts zu merken sein. Wie immer Frau Rytz abschneiden wird – auf dem „Dicken-Ticket“ kann und wird sie nicht gewählt werden. Und sollte es am Ende trotz allem dem Dr. med. Ignazio C. an den Kragen gehen, verlören wir den einzigen ausgebildeten medizinischen Fürsprecher auf Regierungs-Ebene… Also warten wir ab.




28/11  Alles zu viel

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:48

Die Bauern sind in Not. Es drohen ihnen Volksinitiativen, die sie zwingen wollen, ihre Rendite zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Abgesehen von der Gesundheit der KonsumentInnen. Da ist in letzter Zeit Vieles zusammengekommen, was der industriellen Landwirtschaft Kummer bereiten kann.

Zuerst soll auf den exzessiven Gebrauch von chemischen Unkrautvernichtern verzichtet werden, da diese sich im Grund- und Trinkwasser ansammeln. Dann soll nur noch Subventionen erhalten, wer konsequent biologischen Anbau betreibt. Plötzlich wird die Artenvielfalt wichtig und zwingt zu Umdenken, da Kleinlebewesen bei flächendeckender Agrar-Standardisierung keine Fluchträume mehr haben. Dann kommt FoodWaste daher und macht aus jedem krummen Rüebli, das im Abfall landet, eine Titelstory und einen Aufreger in den Sozialen Medien.

Zuletzt nun noch die Geschichte mit den Kartoffeln: um zu verhindern, dass eingelagerte Kartoffeln, die zu Pommes Frites verarbeitet werden sollen, auskeisten, werden sie in den Lagerhallen mit der Chemikalie Chlorproham „begast“. Dieses Mittel erwies sich nun als krebserregend und viel gefährlicher als lange angenommen… Umgehend wurde es in den EU-Ländern auf den Index gesetzt und darf nicht mehr verwendet werden. In der Schweiz ist es nach wie vor im Einsatz und die Kartoffelleute winden sich mit fadenscheinigen Erklärungen, „weil das EU-Recht ja in der Schweiz nicht anwendbar sei…“, so in der letzten SRF-Rundschau.

In  Deutschland haben die Landwirte mit ihren Traktoren Berlin geentert und die Agrarministerin ausgepfiffen. Das Wohl ihrer „Kundschaft“, für die sie eigentlich produzieren und von denen sie vià Subventionen massgeblich vorfinanziert werden, ist ihnen offenbar piepegal. Das scheint hierzulande nicht anders zu sein, abgesehen von den konsequenten Bio-Produzenten.

Die Zukunft liegt nicht in  der immer gigantischeren industriellen Massenproduktion, sondern im regional-lokalen Bezug und in der Rückkehr von uns VerbrauchrInnen zu einem bescheidenen und genügsameren Lebensstil. Denn weniger ist mehr und auf Dauer gesünder.




22/11  Verrückte Ideen

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:23

Heute kann ich es mir mal leicht machen. Im aktuellen Online-Versand seiner Gesundheits-Informationen beschreibt Dr. med. Samuel Stutz „Zehn verrückte Ideen zum Abnehmen“. Diese klingen zwar teilweise reichlich unorthodox, aber bei näherer Betrachtung sind sie nicht abwegig. Jedenfalls handelt es sich um Anregungen und Tipps, über die es nachzudenken lohnt. Man muss ja nicht alle aufs Mal umzusetzen versuchen, aber die eine oder andere Empfehlung könnte doch eine positive Auswirkung haben. Ganz ernsthaft. Schliesslich geht Probieren ja über Studieren.




19/11  Ausweglos?

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 11:20

Eine aktuelle amerikanische Studie. Sie zeigt eine nach wie vor steigende Tendenz bezüglich der Gewichtszunahme der Bevölkerung. Zwar achten immer mehr US-BürgerInnen darauf, weniger zu essen und sich besser zu bewegen, sie halten Diäten und trinken Wasser… aber ihr Körpergewicht steigt weiterhin an.

Die Forschergruppe kommt zum Schluss – haben wir das nicht schon längst vermutet – dass „weniger essen und mehr bewegen“ nicht die Lösung für eine langfristige Gewichtsreduktion sein können. Kurzfristig kann der Mensch auf Essen und Trinken verzichten. Dabei nimmt er auch ab. Aber der menschliche Organismus ist offenbar so programmiert, dass er das verlorene Körperfett immer wieder ersetzen will.

Einer der Forscher wird zitiert: Adipositas bedeutet, dass der Körper meint, er brauche unbedingt mehr Fett, als er effektiv nötig hat…

Eine Lösung ist noch nicht in Sicht, um diesen Prozess zu beeinflussen. Man arbeite daran. Ist das tröstlich?




18/11  TV macht dick

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 15:38

Ein neuer Sündenbock ist gefunden. Aber das Wissen ist alt. Schon vor bald 20 Jahren hörte ich ein Referat, in dem nachgewiesen wurde, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Übergewicht bei Kindern und der Zeit, die diese vor dem Fernseher verbringen, und somit nicht im Freien herumtollen…

Dass eine analoge Beziehung zwischen TV-Zeit und Übergewicht auch bei Erwachsenen bestehen könnte, ist nun durch eine Forschung in USA erwiesen. Wer länger in die Glotze schaut, nimmt mehr zu. Betroffen sind laut dieser Studie vor allem Frauen. Bei ihnen gibt es eine knappe Gleichung: 1 Stunde täglich mehr vor dem Bildschirm gleich plus 1% Körpergewicht!

Dabei gab es wohl noch nie so viele Sendungen auf allen Kanälen wie jetzt, in welchen explizit die Themen Körpergewicht, Essen und Gesundheit abgehandelt werden. von all den sinnlosen Abnehm-Olympiaden à la „Biggest Loser“, über die informativen „Ernährungs-Docs“ bis hin zu den erschütternden Dokumentationen „Leben mit 300 Kilo“ werden wir zugeschüttet mit Darstellungen, in denen es ums Körpergewicht geht und darum, wie wichtig und überlebensnotwendig es doch ist, abzunehmen. Also müsste man eigentlich annehmen, wer viel davon sieht, wird auch mächtig motiviert…

Aber dem ist wahrscheinlich nicht so. Im Gegenteil. Die permanente Konfrontation mit der Darstellung von zu schweren menschlichen Körpern kann zu Ablehnung und Verachtung führen, ist in der Summe letztlich eine Form der Diskriminierung unter dem verlogenen Deckmäntelchen der Aufklärung und wirft Betroffene, die täglich mit ihrem Gewicht zu kämpfen haben, zurück in eine ausweglose Verzweiflung, in der wiederum nur das Essen als Fluchtweg in eine emotionale Entlastung führt. Ein Teufelskreis.




15/11  Fake-Fleisch oder Imitat?

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 11:32

Nun wird er auch bei BurgerKing verkauft. Der fleischlose Hamburger ist zum modischen Renner geworden und wird im Land der ungebändigten Fleischfresser, den USA, immer gefragter. Das geht offenbar so weit, dass über ein Gesetz diskutiert wird, das verlangt, veganer Fleischersatz müsse in der Deklaration zwingend als „Nachahmung“ bezeichnet werden.

Daneben wird von der realen Fleischindustrie moniert, das pflanzliche „Fleisch“ sei nicht mehr natürlich, es handle sich um ein „hochverarbeitetes“ Lebensmittel mit einer Vielzahl von „Zutaten“ und Hilfsstoffen und könne daher niemals so gesund und bekömmlich sein wie die originale Fleischfaser vom Weiderind…

Die Veganer halten dagegen: das „richtige“ Fleisch sei wesentlich umweltbelastender und stelle einen ökologischen Sündenfall dar, indem es eine Vielfaches an Ressourcen verbrauche, das Imitat hingegen enthalte wertvolle pflanzliche Nährstoffe, die in einer ausgewogenen Ernährung unverzichtbar seien.

Auf der einen Seite ist es zu begrüssen, dass die Palette der Angebote ausgeweitet wird und der qualitative Standard dabei hoch bleibt. Ich frage mich zwar dauernd, wieso bei diesen Fleisch-Nachahmer-Produkten dann auf Teufel komm raus alles unternommen werden muss, um das Erzeugnis im Aussehen und im Geschmack so „fleischähnlich“ wie nur möglich zu machen, wo doch die Hardcore-Veganer nichts mehr hassen als ein Stück von einem getöteten Tier…

Aber es leuchtet mir ein, dass eingefleischte (im wahrsten Sinn des Wortes) Karnivoren nur zum Umsteigen auf Pflanzen-Nahrung motiviert werden können, wenn diese eben genau so schmeckt und wirkt wie das Original. Die weitere Entwicklung in dieser Sache darf mit Spannung beobachtet werden.




13/11  Welt-Diabetes-Tag

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:42

Morgen, am 14. November, wird er begangen. Diabetes Typ 2 ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen von Übergewicht und Adipositas. Früher sprach man von „Altersdiabetes“, heute ist das Phänomen vermehrt bereits bei Jugendlichen und sogar Kindern anzutreffen, wenn diese schon früh stark übergewichtig sind.

Schätzungsweise rund 500’000 Personen sind in der Schweiz an Diabetes erkrankt. Im Durchschnitt dauert es sieben Jahre, bis ein Diabetes Typ 2 entdeckt wird. Ob jemand zur Risikogruppe gehört, kann durch entsprechende Tests ermittelt werden. Die verschiedenen lokalen Sektionen der Diabetes-Gesellschaft bieten solche Tests an. – Weltweit leiden ca. 425 Millionen Menschen oder jeder 11. Erwachsene unter Diabetes. Jeder zweite Mensch, der derzeit mit Diabetes lebt, wird nicht diagnostiziert. Die überwiegende Mehrheit davon hat Typ-2-Diabetes.

Der Welt-Diabetes-Tag wurde 1991 von der International Diabetes Federation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen und erreicht ein globales Publikum von über einer Milliarde Menschen in mehr als 160 Ländern. Er wird jedes Jahr am 14. November gefeiert, dem Geburtstag von Sir Frederick Banting, der 1922 zusammen mit Charles Best das Insulin entdeckte. Im Vordergrund der diesjährigen Kampagne der IDF, einer weltweiten Organisation zur Erforschung und Behandlung von Diabetes, steht das Thema Familie und Diabetes. Dabei liegt der Fokus auf der Erkennung von Warnzeichen, den Auswirkungen von Diabetes auf die Familie und der Förderung der Rolle der Familie bei der Verwaltung, Pflege, Prävention und Aufklärung von Diabetes. Ziel dabei ist es, die Früherkennung und Behandlung der Krankheit in der breiten Öffentlichkeit zu fördern.




12/11  Nachhaltig essen

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:46

Es ist das Zauberwort der Stunde: Nachhaltigkeit. Wenn sogar unser liebes Farbfernsehen verkündet, es wolle künftig seine Krimis (bzw. den Tatort) wenigstens „nachhaltig“ produzieren, so muss an dieser Formel etwas Magisches sein. Und wir sollten uns das „Nachhaltige“ auch für unsere Ernährung sichern.

Dazu gibt es heute schon zahlreiche Ansätze, die konsequent auszubauen wären. Der ganze Kampf gegen Food Waste geht in diese Richtung, die Bestrebungen, mehr Läden mit Offen-Verkauf einzurichten, in denen auf das plastifizierte Verpackungsmaterial verzichtet werden kann, sodann bei Beachtung der Regionalität, der kurzen Versorgungswege, die saisonale Küche, die auf Früchte und Gemüse verzichtet, welche aus Übersee eingeflogen werden müssen…

Und da finde ich doch eine Betrachtung der Nahrungs-Expertin Marion Nestle, welche festgestellt hat, dass – zumindest in USA, aber es wird hierzulande nicht viel anders sein – die Getränke-Industrie zu den grössten Umweltverschmutzern gehört, indem sie ihre Produkte praktisch ausschliesslich in Einweg-Gebinde abfüllt. Gleichzeitig torpediert die Getränke-Lobby aber offenbar konsequent die Bestrebungen, in einzelnen US-Staaten eine griffige Gesetzgebung für ein konsequentes Dosen- und Flaschen-Recycling einzuführen.

Das sei, so Nestle, in hohem Masse heuchlerisch, denn es sei statistisch erwiesen, dass in Staaten, in denen es entsprechende Gesetze gibt, die Recycling-Quote deutlich höher sei (nämlich 60%), während sie in Staaten ohne Gesetz lediglich 40% beträgt. Die Schweiz spielt da zwar in einer ganz anderen Liga: 2018 wurden 96% der Glas-Verpackungen rezykliert, beim Alu waren es 90% und bei den PET-Getränkeflaschen immerhin 82%… Aber trotzdem: die Einführung eines Flaschenpfandes auf PET könnte die Quote noch deutlich nach oben schnellen lassen!

Und das ist nur das Trinken. Vom Essen gibt es noch keine umfassenden Statistiken. Vielleicht ändert sich das, wenn nun im Bundeshaus die grüne Fraktion mehr zu sagen hat. Man darf auf entsprechende Entwicklungen gespannt sein. Wir bleiben jedenfalls am (nachhaltigen) Ball.




11/11  Tag der Kranken

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:33

Nein, der ist nicht heute. Aber er wirft seine Schatten voraus, obwohl er erst am 1. März 2020 stattfindet. Denn es gibt eine Institution, die sich mit diesem Merk-Datum befasst und auf einer eigenen Webseite alle einschlägigen Informationen anbietet, die zur Vorbereitung dieses „Jahrestags“ dienen können, um ihm in der Öffentlichkeit möglichst viel Nachhall und Wirkung zu verschaffen.

Für 2020 wurde ein Motto festgelegt: Ich bin mehr als meine Krankheit(en). – Das scheint auf den ersten Blick eine triviale Aussage. Aber bei näherer Betrachtung offenbart sich ein tiefer Hintersinn: die meisten von uns nehmen „Gesundheit“ als einen Normal-Zustand, als etwas Selbstverständliches. Gedankenlos setzten sie oft ihr eigenes Wohlergehen aufs Spiel, indem sie sich risikoreich verhalten, sich – oft wider besseres Wissen – selber Schaden zufügen, sei es durch das, was sie konsumieren oder dadurch, wie sie sich verhalten. „Raubbau“ sagte man früher dazu: von Ressourcen zehren, solange sie da sind. Ist der Vorrat gross, fällt das kaum ins Gewicht und es gibt dazwischen Phasen der Regeneration.

Aber mit den Jahren kommen die Gebresten. Es knickt und zwickt allerorten. Und je älter man wird, desto intensiver beschäftigt man sich mit seinen Krankheiten. Man spricht darüber, sie beherrschen den Alltag, geben den Takt vor, auch wenn oft auf hohem Niveau gejammert wird. Hypochonder neigen dazu, das kleinste Wewehchen schon als tödliche Bedrohung zu verschreien und in Trübsal zu versinken, statt dass sie sich erfreuen an dem, was das Leben ihnen (noch) zu bieten hat.

In diesem Sinne ist das Motto 2020 wohl zu verstehen: neben dem was uns an Krankheit(en) plagen mag gibt es so Vieles, das uns den Tag verschönern kann und wofür es sich zu leben lohnt, dass wir Grund haben, dankbar zu sein und uns über das zu freuen, was noch geht, statt zu beklagen, was nicht mehr so rund läuft. Mal den 1. März abwarten!