30/11  Gegen-Rebellion

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 15:09

Es sind beängstigende Nachrichten. Sie erreichen uns aus verschiedenen Ländern, vornehmlich aus Deutschland: in grosser Zahl rotten sich da die Corona-Skeptiker, die sich selber «Querdenker» nennen, zusammen und demonstrieren gegen die angeordneten Sicherheits- und Hygiene-Massnahmen. Unter dem Vorwand, für Freiheit und Selbstbestimmung einzustehen, formiert sich ein bunter Haufen, der von Verschwörungs-Spinnern und Neonazis unterwandert ist. Die redlichen «kritischen» Geister, die sich ernsthafte Sorgen über die aktuelle Lage an der Corona-Front machen, scheinen in der Minderzahl zu sein. Wer den Dialog sucht, wird niedergebrüllt.

Auch hierzulande gibt es Demos von «Masken-Verweigerern», die sich in merkwürdiger Hysterie dagegen auflehnen, sich selbst und andere zu schützen. Da werden auch die angedrohten Bussen von bis zu 300 Franken wenig nützen. Für Adipositas-Betroffene, bei denen nachweislich ein grösseres Risiko besteht, in einem Ansteckungs-Fall mit einem schwereren bis schweren Verlauf der Krankheit rechnen zu müssen, gilt daher ultimativ: Haltet euch von solchen Manifestationen konsequent fern! Meidet jeden Kontakt mit den selbsternannten Corona-Rebellen, auch wenn ihr persönlich noch so kritisch eingestellt seid, tut es eurer Gesundheit und eurem Überleben zuliebe. Das Risiko ist viel zu gross und die Pandemie leider noch länger nicht vorbei.




2/11  Hallo, ihr lieben Kilos!

Kategorie: Allgemein    Von Heinrich von Grünigen um 16:40

Die Viren-Krise hat uns wieder. Erneut ruft uns Vater Staat zu häuslichem Verweilen auf, empfiehlt neben Maskenpflicht und distanziertem Benehmen auch den Verzicht auf freie Bewegung, insbesondere auf den Weg zur Arbeit. Home Office ist erneut angesagt. Wer es kann hält sich dran.

Das hatten wir ja schon, inklusive die sozusagen unausweichliche Gewichtszunahme, die viele von uns im Frühjahr während des Lockdowns ereilt hatte: 4 Kilo waren es im Schnitt, aus USA hört man, dass das Volk in dieser Zeit bis zu 8 Kilogramm zugelegt hatte. Die Gründe liegen auf der Hand: selbst wer sich zuvor nur mässig bewegt hat, schränkte nun seine Schritt-Zahl drastisch ein, vom Bett in die Küche zum Tisch und wieder ins Bett… Und vor allem: dass der Kühlschrank, prall gefüllt, weil auch der Gang in den Supermarkt zur Risiko-Parcours geworden war, an 7 Tagen während 24 Stunden verführerisch zur Verfügung stand, das hat uns zu einem Snack-Verhalten verführt, wie wir es im Büro nur ausnahmsweise ausleben können.

Seit dem Ende des ersten Lockdowns habe ich durch wiedergewonnene Disziplin fast acht Kilo wieder abgenommen. Ein Erfolgserlebnis an sich. Aber nun soll es wieder losgehen im alten Stil?

Habe ich aus der ersten Phase etwas gelernt, um den Kollateralschaden auf Rippen und Hüften zu vermeiden? An guten Ratschlägen fehlt es derzeit in den Gazetten nicht: Essen nur zu Fixzeiten, Intervallfasten ausprobieren, professionelle Hilfe suchen, vorübergehend auf vegane Ernährung umstellen, auf Alkohol verzichten, wenn möglich kein oder nur wenig Zucker, kein Fastfood holden sondern selber kochen… eigentlich wüsste man ja alles, denn man hat es im Bestreben, sein Gewicht unter Kontrolle zu halten, schon mehrmals ausprobiert, mit wechselndem Erfolg.

Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, diesmal bewusster auf mein Essverhalten zu achten, ev. mit Unterstützung eines Programms oder einer App, um die Fehler zu vermeiden, die mir quasi unbewusst in der ersten Phase unterlaufen sind… Ob es etwas nützt? Die Waage wird es mir sagen, gnadenlos.